Ben Dörr glänzt mit starkem Top-10-Ergebnis im Silver Cup bei den 24h von Spa

GTWC · 29. Juni 2026

Sensationelles Qualifying auf der Ardennen-Strecke

Die 79. Auflage der CrowdStrike 24 Hours of Spa hielt für McLaren-Junior Ben Dörr und das Team RJN extreme Herausforderungen bereit. Auf der anspruchsvollen, 7,004 Kilometer langen Strecke in Belgien stellte der 21-jährige Dörr, der parallel in der DTM für Dörr Motorsport aktiv ist, zusammen mit seinen schnellen Teamkollegen Horatio Fitz-Simon, Max Lynn und Wyatt Brichacek von Beginn an sein Talent unter Beweis. Bereits im Qualifying glänzte das Quartett im McLaren 720S GT3 Evo mit der Startnummer 23: Ohne eigene Strafe sicherten sie sich den zwölften Startplatz im hochkarätigen Gesamtklassement von 69 Fahrzeugen – eine herausragende Leistung für ein Auto aus dem Silver Cup.

Hitzeschlacht und Charaktertest über 24 Stunden

Als das Rennen am 27. Juni 2026 um 16:30 Uhr gestartet wurde, verlangte eine extreme Hitze von rund 36 Grad Lufttemperatur Mensch und Maschine alles ab. Es entwickelte sich ein gnadenloses Ausscheidungsrennen mit zehn Safety-Car- und 14 Full-Course-Yellow-Phasen. Von 69 gestarteten Autos wurden am Ende nur 47 klassifiziert. Auch die Startnummer 23 musste einen Schreckmoment verkraften, als das Auto auf der Start-Ziel-Geraden kurzzeitig liegen blieb und eine Safety-Car-Phase auslöste. Doch dank des unbändigen Kampfgeists der gesamten Crew und der hervorragenden fahrerischen Leistung aller vier Piloten konnte der McLaren die Fahrt fortsetzen.

Erfolgreiches Finish in den Top-10

Nach 516 harten Runden und über 3.600 absolvierten Kilometern brachte die Mannschaft den Boliden erfolgreich ins Ziel. Trotz eines Rückstands von 25 Runden auf die Gesamtsieger der Startnummer 80 von Lionspeed GP belohnte sich das Team mit dem zehnten Platz im hart umkämpften Silver Cup (Platz 35 im Gesamtklassement). Den Klassensieg im Silver Cup sicherte sich die Startnummer 45 von Rinaldi Racing. Für Ben Dörr, Horatio Fitz-Simon, Max Lynn und Wyatt Brichacek ist diese Zielankunft bei einem der härtesten GT3-Rennen der Welt ein echter Erfolg, der die fahrerische Klasse und den Teamgeist der gesamten RJN-Mannschaft unterstreicht.

Ein Rennwagen fährt bei Dunkelheit mit hellen Scheinwerfern auf einer nassen Rennstrecke.